14. Oktober 2026

Eine schriftliche Nachfrage. Fünf Wochen Wartezeit.

Und eine Frage, die mit jedem weiteren Tag lauter wird: Wann folgt eine inhaltliche Antwort?

 

Am 9. September 2026 habe ich dem Abgeordnetenbüro von Thorsten Frei erneut zum Windpark Linach geschrieben. Bis heute, 14. Oktober 2026, habe ich auf dieses Schreiben keine Antwort erhalten.

35 Tage sind vergangen. Genau fünf Wochen.

Für mich ist dieses anhaltende Schweigen inzwischen selbst Teil der Kommunikation. Meine Fragen stehen weiterhin im Raum – und mit ihnen die Erwartung, dass ein schriftlich vorgetragenes Bürgeranliegen eine erkennbare inhaltliche Befassung erfährt.

Was ist geschehen?

Die bisherige Chronik enthält die Antwort aus dem Abgeordnetenbüro von Thorsten Frei und meine anschließende Erwiderung vom 9. September 2026. An diese Erwiderung knüpft der heutige Eintrag an.

Mit meinem erneuten Schreiben habe ich deutlich gemacht, dass ich weitergehenden Klärungsbedarf sehe. Die vorangegangene Büroantwort hatte diesen aus meiner Sicht nicht ausgeräumt.

Seitdem warte ich auf eine Reaktion auf meine Nachfrage. Was wurde geprüft? Wie werden meine Einwendungen eingeordnet? Welche konkrete Auskunft kann das Büro dazu geben?

Zum heutigen Stand liegen mir dazu keine neuen Antworten vor.

Dokumentierte Daten und aktueller Antwortstand

  • 9. September 2026: mein erneutes Schreiben an das Abgeordnetenbüro von Thorsten Frei.

  • 14. Oktober 2026: Datum dieses Tagebucheintrags.

  • Dazwischen liegen 35 Kalendertage.

  • Nach meinem aktuellen Kenntnisstand ist auf das Schreiben vom 9. September weiterhin keine Antwort bei mir eingegangen.

Der ausbleibende Rücklauf wird hier als meine eigene Feststellung dokumentiert. Welche internen Bearbeitungsschritte möglicherweise stattgefunden haben, ist mir nicht bekannt.

Einordnung von Peter Mariotti

Schweigen ist auch Kommunikation.

Für mich vermittelt eine über Wochen ausbleibende Antwort den Eindruck, dass mein Anliegen keine erkennbare Priorität erhält. Ob dieser Eindruck mit der internen Bearbeitung übereinstimmt, könnte das Büro durch eine konkrete Rückmeldung klären.

Bereits eine nachvollziehbare Zwischenmitteilung würde einen Unterschied machen: Wird das Schreiben bearbeitet? Ist eine persönliche Befassung vorgesehen? Wann kann ich mit einer inhaltlichen Antwort rechnen?

Als Bürger möchte ich erkennen können, dass meine Fragen aufgenommen und nachvollziehbar behandelt werden. Eine abweichende Auffassung lässt sich diskutieren. Eine begründete Antwort lässt sich prüfen. Ohne Rückmeldung bleibt mir beides verwehrt.

Gerade bei einem umstrittenen Vorhaben wie dem Windpark Linach ist ein solcher Austausch für mich wesentlich. Vertrauen wächst dort, wo Fragen ernsthaft aufgegriffen werden und Antworten überprüfbar bleiben.

Fünf Wochen Schweigen lassen die offenen Fragen bestehen. Sie lassen zugleich eine weitere entstehen: Welchen Stellenwert hat mein Anliegen in der Bearbeitung des Abgeordnetenbüros?

Bedeutung für die weitere Dokumentation

Dieser Eintrag hält den Kommunikationsstand zum 14. Oktober 2026 fest. Die bereits erfolgte Büroantwort bleibt Teil der Chronik. Gegenstand der heutigen Kritik ist die ausbleibende Reaktion auf meine anschließende Erwiderung.

Eine spätere Antwort werde ich an den gestellten Fragen messen: Welche Punkte werden aufgegriffen? Welche Erläuterungen werden gegeben? Und welcher Klärungsbedarf bleibt bestehen?

Dokumente und Quellen

Der bisherige Schriftwechsel ist auf der Dokumentationsseite „Abgeordnetenbüro von Thorsten Frei“ verlinkt.

Der aktuelle Antwortstand beruht auf meiner Mitteilung vom 14. Oktober 2026.

Nächster Verfahrensschritt

Ich halte meine Fragen aufrecht und dokumentiere den weiteren Verlauf. Sollte eine Antwort eingehen, werde ich sie in diese Chronik aufnehmen und inhaltlich einordnen.

Bis dahin bleibt festgehalten: Mein Schreiben vom 9. September 2026 wartet seit 35 Tagen auf eine Antwort.

 

Schweigen ist auch Kommunikation. Die sachlichen Antworten bleiben dennoch aus.