UN-Antifolterkonvention: Schutz vor Folter und unmenschlicher Behandlung

Folter und unmenschliche Behandlung gehören zu den schwerwiegendsten Verletzungen der Menschenwürde. Sie zerstören nicht nur Körper und Psyche einzelner Menschen, sondern greifen auch das Fundament jeder rechtsstaatlichen Ordnung an. Wo Folter geduldet, verharmlost oder systematisch angewendet wird, verliert der Staat seine menschenrechtliche Legitimität.

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Wenn der Mensch vor Gericht verstummt: Warum der Anwaltszwang am Landgericht zur Menschenrechtsfrage wird

Es gibt Sätze, die klingen trocken, fast harmlos, bis man merkt, was sie im echten Leben bedeuten. „Vor dem Landgericht besteht Anwaltszwang.“ Für Juristen ist das Alltagssprache. Für normale Menschen kann dieser Satz aber wie eine verschlossene Tür wirken. Hinter dieser Tür liegen vielleicht das eigene Haus, die wirtschaftliche Existenz, ein Schadensersatzanspruch, ein Vertrag, ein Persönlichkeitsrecht, ein Unternehmen oder einfach die Frage: Werde ich als Mensch in meiner eigenen Sache überhaupt gehört? Genau hier beginnt ein Thema, das viel größer ist als ein einzelner Paragraf in der Zivilprozessordnung. Es geht nicht nur darum, ob ein Anwalt nützlich, sinnvoll oder manchmal sogar dringend notwendig ist. Es geht um die tiefere Frage, ob ein Mensch in einem Verfahren über seine eigenen Rechte vollständig hinter einer formalen Prozessordnung verschwinden darf.

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